Die Frucht eines Maulbeerbaumes wird „Noni“ genannt. Im Aussehen ähnelt die Noni einer großen grün-weißen Seegurke und ist nicht besonders ansehnlich. Gleichzeitig erinnert der Geruch und der Geschmack recht deutlich an alten Käse, was der Noni in Neuseeland und Australien zu dem Namen „Cheese Fruit“, Käsefrucht, verhalf. 
Ursprung der Noni
Südostasiatische Auswanderer brachten die „Noni“ mit in ihre neue Heimat nach Polynesien. Hier erkannten einheimische Heiler recht bald die verschiedenen, positiven Wirkungen der Inhaltsstoffe der Noni-Frucht und setzten diese zur Behandlung der verschiedensten Erkrankungen ein. Die traditionelle, einheimische Medizin der Polynesier verwendet die Noni bis in die heutige Zeit z.B. in der Schmerzbekämpfung.
Die Blätter der Pflanze werden auf bestimmte Weise zubereitet und bei Wurmbefall verwendet. Zudem helfen sie nach Insektenstichen sehr erfolgreich gegen unangenehmen Juckreiz und lindern Schwellungen. Spezielle Umschläge mit Extrakten aus der Noni werden in der polynesischen Volksmedizin zur besseren Heilung von Wunden benutzt.
Die Inhaltsstoffe
Die Noni-Frucht besitzt einen ausgesprochen hohen Anteil an Vitamin C sowie Kalium. Bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte der immer wieder in Zusammenhang mit der Noni auftauchende Inhaltsstoff Xeronin.
Noni-Produkte
Ende der 1990er Jahre tauchte die Noni erstmals auf dem europäischen Markt auf. Es gibt Noni-Saft oder Noni-Saftkonzentrate, die allerdings in der Regel mit Trauben- oder Himbeersaft gemischt werden, um einen besseren Geschmack zu erreichen.
Die Wirkung
Aufgrund des hohen Gehalts an Vitamin C, wird der Noni eine positive Wirkung auf das Immunsystem zugeschrieben.
Der Vertrieb
Seit der Genehmigung zum kommerziellen Vertrieb im Jahr 2003, können interessierte Verbraucher in Deutschland den Noni-Saft ausschließlich über spezielle Noni-Händler beziehen.
Schlussbemerkung
Bisher konnte beim Noni-Saft keine gesundheitsschädliche Wirkung festgestellt werden. Allerdings gibt es auch keine wissenschaftlichen Studien, die eine positive Auswirkung bestätigen oder beweisen würden und mit einem Liter-Preis von fast 50 Euro, ist der Saft recht hochpreisig.
RSS