Das ältestes Getreide der Menschen stellt die Hirse dar. Heute noch ist das Rispengras Hauptnahrungsmittel auf dem afrikanischen Kontinent. Aber auch bei uns wurde jüngst das Spelzgetreide Hirse wieder neu entdeckt und vermehrt auf heimischen Boden angebaut.
Die positiven Eigenschaften von Hirse werden mit guter Sättigung und hoher Nahrhaftigkeit beschrieben. Im Hirse enthalten sind zahlreiche Mineralstoffe (Schwefel, Flour, Silizium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor), Fett, Kohlenhydrate, Wasser, Vitamine sowie Proteine. Im Handel (Reformhäuser, Internet Shops, Naturkosthäuser, etc.) üblich ist heute die geschälte Goldhirse sowie die ungeschälte Braunhirse.
Urochloa ramosa
Die lateinische und somit wissenschaftliche Bezeichnung der Braunhirse lautet Urochloa ramosa. Sie stellt ein glutenfreies Getreide dar und kann somit hervorragend in Backwaren an Stelle von Mehl verarbeitet werden. Für Allergiker also bestens geeignet.
Ebenfalls eignet sich die Braunhirse zum Rohverzehr, wie in Joghurt, im Müsli, im Quark, als Frischkornbrei, usw. Hierbei sollte bevorzugt auf Bio-Qualität zurückgegriffen werden. Ein Verzehr pro Tag von zwischen 2 und 3 Esslöffeln ist völlig ausreichend.
Vitalstoff
Braunhirse gilt als vitalstoffreiches Lebensmittelprodukt mit wertvollen Ballaststoffen, die sich günstig auf den menschlichen Verdauungsapparat (Darmflora) auswirken. Der große Anteil an Silizium in der Braunhirse wirkt sich obendrein positiv auf Knochen, Gelenke, Knorpel, Haare und Nägel aus.
100 g Braunhirse enthalten unter anderem einen Energiewert von 1590 kj = 380 kcal. Für Diabetiker wichtig ist ein Zuckergehalt von 2,3 g bei o.a. Gesamtmenge.
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