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Gartenpflanzen im Winter

Zu dieser Jahreszeit wirkt es häufig so als würden die Gartenpflanzen genauso wie einige Tierarten Winterschlaf halten, dem ist aber nicht so. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihrem Garten und Ihren Pflanzen auch im Winter viel Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Viele Pflanzen befinden sich in einer Art Ruhepause, das heißt aber nicht, dass sie nicht trotzdem auf Pflege angewiesen sind. Andere Pflanzen fangen schon im Winter an zu blühen, so bedarf jede Pflanzenart ganz eigener Pflege. Es ist also ziemlich schwierig es allen Pflanzen zur gleichen Zeit recht zu machen, denn die einen vertragen keinen Frost, die anderen benötigen ein paar kalte Tage, um im Frühjahr und im Sommer in voller Pracht blühen zu können. Was Sie bei all Ihren Pflanzen im Winter regelmäßig machen sollten ist, sie auf Schädlinge zu untersuchen. Diese können sich im Winter explosionsartig vermehren und zu einer richtigen Plage werden.

Überwintern verschiedener Pflanzen

Bei der Überwinterung von Geranien müssen Sie beispielsweise nicht so vieles beachten. Stellen Sie die Pflanzen einfach mit Topf an einen kühlen Ort, an dem eine Temperatur von circa 10 bis 14 Grad herrscht. Unter 10 Grad sollte die Temperatur allerdings nicht fallen. Im Herbst sollten Sie die Geranien auf ungefähr die Hälfte zurück schneiden. Dann können die Geranien in Ihr Winterquartier verfrachtet werden.

Bei Stauden sieht die Überwinterung hingegen ganz anders aus. Diese sterben bei den niedrigen Temperaturen oberflächlich ab, um im Frühling dann von der Basis neu zu wachsen. Es gibt allerdings auch winterharte Stauden, die am besten im Herbst gepflanzt werden, wenn der Boden durch den Regen ausreichend befeuchtet und noch warm von der Sonne ist. Werden die Pflanzen dann im Herbst gepflanzt wurzeln sie sich noch im selben Jahr ein und im Februar können Sie sich dann über einen kräftigen Pflanzenaustrieb freuen. Bei einem besonders mildem Herbst können die Stauden sogar erst im November gesetzt werden.

Wie der Name schon sagt benötigen winterharte Stauden keinen Winterschutz und überstehen den Winter bei normalen Witterungsbedingungen auch so unbeschadet. Die Stauden, die im Herbst neu gepflanzt wurden sollten Sie dennoch schützen, in dem Sie sie ganz einfach mit Reisig oder Laub bedecken, je nachdem um welche Staudenart es sich handelt. Generell gilt es im Winter darauf zu achten, dass die Gartenpflanzen nicht austrocknen und eingehen, deshalb sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen stets genug Wasser haben.

Im Vergleich zum Rest des Jahres investiert man im Winter die wenigste Zeit in seinen Garten und kann sich in Ruhe fit für den Frühling machen, denn dann muss im Garten wieder mehr getan werden.

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