Im Urlaub lässt man sich gerne einmal gehen; die meisten machen ihn ja schließlich, um den Versuch zu unternehmen, die verlorene Freizeit zu kompensieren, die ihnen das Berufsleben durch den Zwang zu häufig sinnloser und meist überfordernder Arbeit gestohlen hat. Doch es gibt Bereiche, in denen man auch im Urlaub aufpassen sollte wie ein Schießhund – sonst ist es bald Essig mit der Freizeit.
Alle Verhütungs Methoden bergen ihre individuellen Risiken. Es sollte sich von selbst verstehen, dass man beim Geschlechtsverkehr mit Fremden ein Kondom benutzt; alles andere wäre vollends verantwortungslos. Das gilt naturgemäß selbstredend vor allem für den Urlaub in fremden Ländern, mit deren Verbreitung von sexuell übertragbaren Krankheiten man nicht vertraut ist. Aber man muss sich nicht nur vor Geschlechtskrankheiten in Acht nehmen, sondern auch vor ungewollten Schwangerschaften.
Es ist ja allgemein bekannt, dass im Urlaub die Bereitschaft zu einem erotischen Abenteuer häufig größer ist als zu Hause. Umso ärgerlicher, wenn man von einem Unbekannten ein Andenken mitnimmt, das noch vor Ablauf der Jahresfrist anfangen wird zu schreien und die Herrschaft über den Alltag ergreift. Die Problematik erscheint trivial, doch gibt es bestimmte Risikofaktoren, die einem in der Ferne allzu leicht entgehen können.
Risikofaktoren bei der Pille
Wer zur Anti-Baby-Pille greift, um die Empfängnis zu verhüten, sollte ein paar Urlaubsfaktoren beachten, um keine unangenehme Überraschung zu erleben. Denn wird man trotz Pille schwanger, ist es nicht unwahrscheinlich, dass einem ein folgenreicher Fehler unterlaufen ist. So ist die Wärme in Urlaubsländern nicht nur angenehm, sondern macht auch Lebensmittel zum Risiko: sie werden schneller schlecht; unabgekochtes Wasser kann in südlichen Gefilden gleichfalls auf die Verdauung schlagen. Und bei Erbrechen oder Durchfall bietet die Pille keine Sicherheit mehr. Auch der Zeitunterschied will beachtet sein: die Pille stets zur gleichen Uhrzeit einzunehmen, bezieht sich immer auf die Ortszeit der Stadt, in der man die Einnahme begonnen hat. Das sagt einem zwar der gesunde Menschenverstand, doch da der Urlaub meist der Zerstreuung dient, passiert es leicht, dass man diesen Umstand vergisst.
Risikofaktoren bei Kondomen
Aber auch Kondome sind kein hundertprozentig sicheres Verhütungsmittel: abgesehen davon, dass sie (vor allem bei unsachgemäßer Handhabung) rutschen oder reißen können, spielt auch bei ihnen die Temperatur eine Rolle: man sollte stets die Packungsbeilage beachten, in der steht, bei welchen Temperaturen die Präservative lagern sollten. Und das nicht ohne Grund: zu hohe Temperaturen machen Pariser poröse. Achten Sie also – gleich, wie Sie verhüten – stets auf die Sicherheitsempfehlungen des Herstellers, besonders im Urlaub.
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