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Klimaanlage für den Sommer wie den Winter

Eine Temperatur von durchschnittlichen 22 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von zirka 50% sind für den Menschen das ideale Raumklima. Gerade als in diesem Sommer gar tropische Temperaturen von rund 40 Grad Celsius in Deutschland herrschten, liefen in zahlreichen Büros und Wohnungen Klimaanlagen auf Hochtouren, um wenigstens ein bisschen frische Luft zu erlangen. Viele haben sich eigens dafür Klimageräte angeschafft, doch was nun? Keine Sorge, denn im Winter können moderne Klimageräte ganz einfach zum Heizen umfunktioniert werden.

Vorteile der Klimageräte im Sommer

Dazu ist eigentlich nicht viel zu sagen, weil die Vorteile ganz offensichtlich auf der Hand liegen. Wenn im Sommer Temperaturen von über 35 Grad herrschen und kein Lüftchen weht, weiß man in unseren Breitengraden oft nichr mehr weiter und ist nicht wirklich auf derart tropische Temperaturen eingestellt. Man kann nachts nicht mehr schlafen, sich tagsüber im Büro nicht mehr konzentrieren und könnte alle 5 Minuten unter die Dusche springen, da bei feuchter und warmer Luft keine Stirn trocken bleibt.

Doch dafür gibt es Klimaanlagen, die in diesem Sommer auch hierzulande überall ausverkauft waren. Klimaanlagen sorgen für ein definiertes Raumklima, so dass man genügend frische Luft zum Atmen hat, die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch wird und man Räume auf angenehme 25 Grad herunterkühlen kann. Manch einer wird sie diesen Sommer mehrmals hochgelobt haben: die Erfinder dieser Kältetechnik. Nun haben sich viele Bundesbürger also eine Klimaanlage angeschafft und da der Sommer inzwischen scheinbar vorbei ist, wäre es an der Zeit, sie für den Winter wegzupacken, da sie wohl kaum mehr zum Einsatz kommen werden. Oder etwa doch?

Zusatzheizung im Winter

Moderne Klimaanlagen, die mit einer sogenannten Wärmepumpe ausgestattet sind, können nun auch im Herbst oder im Winter zum Heizen verwendet werden. Sie entnehmen der Außenluft rund zwei Drittel der abgegebenen Wärmemenge, nehmen dabei aber nur ein Drittel der abgegebenen Wärmemenge elektrisch auf. So können sie bei niedrigeren Temperaturen die Wärme mittels Wärmepumpen in verschiedenen Einstellungen im Raum verteilen und für wohl temperierte Räume um die 22 Grad Celsius sorgen. Zusätzlich haben zum Heizen genutzte Anlagen den Vorteil, dass sie die Luft vor dem Ausströmen noch einmal dank unterschiedlicher Filter säubern und reinigen.

Energieersparnis gegenüber herkömmlichen Heizgeräten

Da moderne Geräte Leistungszahlen von bis zu 5 im Heizbetrieb erreichen, was bedeutet, dass nur noch 20 bis 25 % der benötigten Energie aus der Steckdose kommen, sind sie auch weitaus effizienter als Elektroheizungen. Dadurch sorgen sie nicht nur für ein ausgewogenes Raumklima, sondern entlasten zudem die Umwelt und wirken einem weiteren Klimawandel entgegen.

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